Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2014

Bewegtbildnutzung im Internet und Funktionen von Videoportalen im Vergleich zum Fernsehen.


Vielfältige

Möglichkeiten der

Videonutzung im Netz

Das Anschauen von Videos im Internet gehört im Jahr 2016 für viele Menschen zum Medienalltag. Dabei ist die Breite des Angebots riesig: Von aufwändig produzierten Serien bis hin zu Alltagsvideos von Privatpersonen. Man besucht Mediatheken der Sender oder Youtube, schaut sich Videos im Newsstream von Facebook ab, liest im RSS-Reader und stößt auf Videos, wird von Kollegen auf lustige Videos hingewiesen und so weiter.

Youtube bedeutsamste Plattform.

Dabei ist nach allen Statistiken die bedeutsamste Plattform YouTube: Laut der internen ARD/ZDF-Reichweitenstudie nutzten Ende 2013 rund 64 Prozent der deutschen Onliner Youtube innerhalb von vier Wochen und 51 Prozent innerhalb von einer Woche - keine andere Videoplattform erreicht Werte bei den Onlinenutzung in dieser Größenordnung.

Im Mai 2013 wurden pro Minute 100 Minuten Videomaterial auf YouTube hochgeladen.

Das heißt: In jeder Minute wurden den verfügbaren Videos 6000 weitere Videominuten hinzugefügt.

Dieser Wert hat sich innerhalb von zwei Jahren verdoppelt.

Anfang Juli 2014 vermeldet der GoogleWatchBlog, dass über die Videoplattform YouTube jeden Tag weltweit Videos mit einer Gesamtlänge von 300 Millionen Stunden ausgespielt wurde.

Es gibt viele private und auch kommerziell orientierte Produzenten, die ihre Videos auf Youtube einstellen und damit große Erfolge erzielen. Auf YouTube treffen die unterschiedlichsten Anbieter zusammen:

Medienanbieter aus Fernsehen und Radio, Videoblogger, Musiklabels, Buchautoren, Prosumer im Web-2.0-Sinn. Die Grenzen zwischen User, Produzenten und Marketingdirektor verschwimmt kaum irgendwo so radikal und nachhaltig wie auf YouTube.

Trotz vielfältiger Video-Abrufmöglichkeiten im Internet erfreut sich das klassische Fernsehen ungebrochen hoher Beliebtheit:

Im erstem Halbjahr 2014 haben die Deutschen ab 14 Jahren durchschnittlich 237 Minuten am Tag ferngesehen. Unter den Top-100-Sendungen mit den meisten Zuschauern im ersten Halbjahr finden sich neben den ARD-Tatort die Nachrichtenformate (Tagesthemen, heute-journal, Tagesschau, heute) mit einer Sehbeteiligung von 15 Millionen bis 25 Millionen Zuschauern. Die meisten Einträge in der TOP-100-Liste haben die Fußballübertragungen, die bei der Weltmeisterschaft neue Rekorder aufstellen mit Sehbeteiligungen von 15 Millionen bis zu 38,13 Millionen Zuschauer beim Achtelfinale zwischen Deutschland und Algerien am 30. Juni.

Im zweiten Halbjahr, am 13. Juli, wurden bis dahin nie erreichte 34,57 Millionen Zuschauer für das Finale der Fußballweltmeisterschaft 2014 zwischen Deutschland und Argentinien ermittelt.



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